Ökumenisches Engagement hat in Recklinghausen eine lange Tradition und erhält nun neue Unterstützung: Die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) in Recklinghausen fördert ab sofort ökumenische Projekte, die in der Stadt oder für Menschen in Recklinghausen stattfinden. Grundlage sind neue Förderrichtlinien, die Transparenz schaffen und Initiativen gezielt stärken sollen.
Gefördert werden Projekte, die von mindestens zwei unterschiedlichen christlichen Konfessionen gemeinsam getragen werden. Dabei reicht die Bandbreite von kleineren Angeboten wie einem ökumenischen Frühstück oder Aktionen rund um den Weltgebetstag der Frauen bis hin zu größeren Vorhaben, etwa kulturellen oder gesellschaftlichen Projekten mit kirchlicher Beteiligung wie dem Kirchlichen Filmfestival.
Ziel der Förderung ist es, das Miteinander der christlichen Konfessionen in Recklinghausen sichtbar zu machen und weiterzuentwickeln. Unterstützt werden Projekte, die Glauben erlebbar machen, den Dialog zwischen den Kirchen fördern oder sich für eine gelingende Gesellschaft einsetzen, etwa in den Bereichen Demokratie, Frieden oder Bewahrung der Schöpfung.
Antragsberechtigt sind unter anderem Pfarreien, Kirchengemeinden, kirchliche Einrichtungen, Verbände sowie kirchliche Gruppen und Initiativen in Recklinghausen. Die Förderung kann bis zu 100 Prozent der Projektkosten betragen, ist jedoch auf maximal 1.000 Euro pro Projekt begrenzt. Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht; über die Anträge entscheidet die Delegiertenversammlung der ACK Recklinghausen.
Wer eine Förderung beantragen möchte, findet in den Richtlinien alle notwendigen Informationen zu Voraussetzungen, Antragsfristen und zum Verfahren. Der Antrag kann bevorzugt digital eingereicht werden und sollte – insbesondere bei höheren Fördersummen – rechtzeitig vor Projektbeginn gestellt werden.
